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Sprengeljugendkirchentag
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Norddeutschlands erste "Jugendkirche" hat ihre erste große Bewährungsprobe bestanden. Rund 2000 Kinder und junge Erwachsene aus der ganzen Region nahmen am Sonnabend bei einem Jugendkirchentag rund um die Lutherkirche Besitz von "ihrem" Gotteshaus in der Nordstadt. Rund um die Kirche ein Jahrmarkt mit Spiel, Spaß und Musik, in der Kirche Möglichkeiten zum Gespräch und so genannte Impuls-Andachten: So sah das Programm aus, das bei den jungen Leuten gut ankam: "Wir wollen mit dem Projekt Jugendkirche ein Signal setzen, dass uns die Jugend wichtig ist", sagte Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann. |
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"Das Café in der Kirche ist cool", meinte die 14-jährige Maike, die mit ihrer Konfirmandengruppe aus Lehrte-Arpke in die Nordstadt gekommen war. Neben dem durch Glaswände abgetrennten Cafébereich verfügt die Jugendkirche zudem über eine professionelle Bühnentechnik im Altarraum, der für Konzerte und Theater genutzt werden kann. Der Umbau, bei dem auch der Steinboden komplett saniert wurde, kostete 670.000 Euro. Den Charakter einer "normalen" Kirche haben die Bauplaner jedoch erhalten, die Luthergemeinde bleibt Nutzer ihres mehr als 100 Jahre alten Gotteshauses. |
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Die Idee, eine spezielle Jugendkirche zu schaffen, habe man sich von ähnlichen Projekten in Süddeutschland abgeschaut, erklärte Spieckermann. Ziel sei es, eine jugendgerechte Umgebung für Begegnungen untereinander und mit Gott anzubieten. Schulklassen oder Jugendgruppen aus Hannover und dem Umland seien hier künftig willkommen. |
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Der Jugendkirchentag unter dem Motto "Feel god, feel good" zeigte, wie lebendig Kirche sein kann. Am Stand des Kichenkreises Burgdorf verteilte die 19-jährige Sonja Thun zum Beispiel Gasluftballons mit Anhängern, auf denen "himmlische Wünsche" notiert werden konnten. Besonders häufig waren Friedensbotschaften. In einem dunklen Zelt ging es um Sinneserfahrungen. Mutige hatten Gelegenheit, auf einer Feuerleiter in die Luft zu steigen. |
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Zum deutsch-türkischen Dialog lud ein Internationales Café ein, wo der türkischstämmige Bezirksbürgermeister Alptekin Kirci und der Diakon der Luthergemeinde, Heiko Deppe, über das Zusammenleben der Kulturen beriet. Bk |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 27. September 2004 |
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