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Fundraiser und
Diplomtheologe Marcus Dohm (30)
Bild: Heinze
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Mit Hilfe eines professionellen Spendensammlers will der Kirchenkreis angesichts sinkender Kirchensteuereinnahmen das Spendenaufkommen in seinen Gemeinden sichern und möglichst mehren. Das hat der Kirchenkreistag vor einem halben Jahr entschieden. Jetzt wurde mit Marcus Dohm (30) der Spendensammler vorgestellt. Sein Engagement soll besonders dazu dienen, diakonische Arbeit wie den Hospizdienst langfristig abzusichern. |
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Hauptgrund für die Einstellung des Diplomtheologen sind die bevorstehenden tiefen Einschnitte in der Finanzierung kirchlicher Arbeit und der Wille das kirchliche Angebot aufrechterzuhalten. Superintendent Detlef Klahr rechnet damit, dass die Ausgaben nach dem Jahr 2008 in allen Arbeitsbereichen binnen nur zwei Jahren um acht Prozent gesenkt werden müssen. Dohm soll die Kirchengemeinden beim Spendeneinwerben beraten, Mitarbeiter dafür fortbilden und auch selbst Projekte organisieren. Dafür bringt Dohm Erfahrungen aus Lübeck mit. Dort gelang es ihm, für die Renovierung von drei markanten Kirchtürmen 780 000 Euro zu sammeln. |
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Der Kirchenkreis will für die neue Aufgabe in den nächsten viereinhalb Jahren 66 000 Euro jährlich investieren, je zur Hälfte aus eigenem Geld und aus dem Innovationsfonds der Landeskirche. Klahr hofft, dass sich die Stelle selbst trägt. Wenn damit Kollegen beim Einwerben von Spenden entlastet und Projekte abgesichert würden, sähe der Superintendent darin schon einen Erfolg. „Nach zwei Jahren rentiert sich ein Spendensammler'', weiß Dohm aus seiner Branche. Hz |
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aus: Anzeiger für Burgdorf und Lehrte Text und Bild: Stefan Heinze, Burgdorf |
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Im Pressegespräch v.l.n.r. Marcus Dohm, Hans-Dieter Pauli (Vorsitzender des Fundraising-Ausschusses des Kirchenkreises), Journalist Stefan Heinze und Superintendent Dr. Detlef Klahr |
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