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Wer den Namen Rossini hört, denkt wohl zuerst an Opern wie den Barbier von Sevilla oder Wilhelm Tell. Für seine heiter spritzige Manier ist der italienische Komponist bekannt. Gleichwohl hat Gioacchino Rossini auch eine Messe komponiert, die Petite Messe solennelle, zu hören am Sonnabend, 18. Juni, ab 20 Uhr in der St.-Pankratius-Kirche. |
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Stolze 40 Opern hat Rossini komponiert. Da ist die einstige Kritik an seiner Kirchenmusik kein Wunder: „Zu opernhaft, zu weltlich, zu sinnlich, zu spielend für den geistlichen Stoff, zu angenehm, zu unterhaltend“, erinnert das Vorwort der aktuellen Gesangspartitur an den damaligen Gegenwind von deutscher Seite. |
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Man konnte sich nicht vorstellen, dass auch so Musik zum Lobe Gottes erklingen kann. „Zwölf Sänger von drei Geschlechtern – Männer, Frauen und Kastraten werden genug sein“ für das Musikstück, befand Rossini. |
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In der Burgdorfer Präsentation unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Martin Burzeya werden aber die ganze Kantorei sowie die Solisten Konstanze Ruttloff (Sopran), Elisabeth Graf (Alt), Edgardo Zayas (Tenor) und Thomas Laske (Bass) die Messe intonieren. Wie damals bei der Uraufführung im Jahr 1864 begleiten Klavier- und Harmoniumklänge das Konzert. |
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Der Kritik in Paris war klar, dass die Messe „genug Feuer spenden werde, um Kathedralen aus Marmor zum Schmelzen zu bringen“, wenn sie erst orchestriert sei. Um sicher zu stellen, dass die „armen Sänger noch zu Worte kommen“, schrieb Rossini die Orchesterfassung selbst. Schon erste Stellungnahmen hoben die harmonische Originalität des Werkes hervor und attestierten einen Überfluss an schönen Melodien. |
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Vorverkauf: Kirchenbüro am Spittaplatz, Firma Bleich, Braunschweiger Straße 2, und Wegeners Buchhandlung, Hannoversche Neustadt 25. |
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Eintritt: 16/12,50/neun Euro, ermäßigt 14/zehn/sechs Euro. Restkarten gibt es an der Abendkasse. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger vom 17. Juni 2005 Red. Stefan Heinze, Burgdorf |
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