Paulus-Stiftung wirbt mit Großplakat

Karl-Ludwig Schrader stiftet Reklamefläche für 20 Tage


Alex (21), Ricardo (19), Christian (16) und Kai (21)
kleben das Plakat an der Braunschweiger Straße.
Foto: Heinze

Vom Engagement der Paulus-Stiftung ist Karl-Ludwig Schrader begeistert. Darum hat der FDP-Ratsherr und Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins (VVV) die Plakatwand vor seiner Haustür jetzt schon zum zweiten Mal der Stiftung zur Verfügung gestellt. Mit Rollen und Kleister rückten gestern junge Erwachsene von der Jugendwerkstatt des Kirchenkreises an, um das himmelblaue Plakat für die Paulus-Gemeinde an die Plakatwand an der Braunschweiger Straße zu kleben.

Genau 20 Tage erinnert der Spendenaufruf mit der Pusteblume und dem Slogan „... tun, was bleibt“ an eine bevorstehende Werbeaktion auf dem Wochenmarkt. Am 16., 23. und 30 Juli stehen Vertreter der Stiftung mit einer Drehorgel auf dem Wochenmarkt und bitten um Spenden. Wer zehn Euro oder mehr gibt, darf selbst die Orgel drehen und bekommt zum Dank dafür ein Foto von sich als Leierkastenmann oder -frau geschenkt.

Mit den Spenden will die Stiftung ihr „christliches und soziales Engagement in der Burgdorfer Südstadt“, wie der Zweck im Stiftungsnamen verankert ist, weiter ausbauen. Augenblicklich wird mit dem Geld eine Sozialpädagogin für die Mädchenarbeit im Nachbarschaftstreff am Berliner Ring bezahlt. Außerdem hat die Stiftung die Arbeit der gerade verabschiedeten Gemeindesekretärin bezuschusst, um die Öffnungszeiten, trotz weniger werdendem Geld aufrecht zu erhalten.

Die Paulus-Stiftung besteht seit eineinhalb Jahren und verfügt mittlerweile über Kapital in Höhe von 110 000 Euro. Grundlage war eine Grundstückserbschaft.

aus:
Hannoversche Allgemeine Zeitung
Anzeiger vom 13. Juli 2005
Red. Stefan Heinze, Burgdorf