Wir wünschen eine behütete Ferienzeit

Sommerferien - Urlaub - Entspannen und Durchatmen ...


„Hast du die Sonnencreme eingepackt?“ „Ja“. „Denke daran sie auch zu benutzen“. „Ja, doch.“ „Pass gut auf dein Handy auf“. „Mama du nervst. Das mache ich sowieso“. „Ich rufe dich dann abends immer mal an“. „Muss das sein, was sollen denn die anderen denken.“ „Ich will doch nur hören, ob es dir gut geht.“ „Dann kann ich dir auch eine SMS schicken.“ „Ja, das ist gut. Dann bin ich beruhigt.“

Kennen sie das? Sommerferien. Die Kinder fahren mit einer Gruppe zum ersten mal ohne Eltern in die Ferien. Eigentlich eine gute Sache, aber ... Da sind dann auch die Fragen ob alles gut geht, ob die Kinder zurecht kommen, ob sie Freunde finden. Besorgnis macht sich breit. Gut, wenn wir dann wissen, dass die Kinder nicht wirklich allein sind. Sie haben einen ständigen Begleiter. Er fährt mit in die Ferien, er begleitet sie zur Schule, er verbringt mit ihnen die Freizeit, er ... Er ist einfach immer da. Er ist nicht nur bei den Kindern, um die sich manche Mütter sorgen. Er ist auch bei uns, den Erwachsenen. Er, der gesagt hat: „Ich bin bei euch alle Tage, bis an das Ende der Welt.“ (Matthäus 28,20).

Auf diese Zusage können wir uns verlassen, große und kleine Urlauber, große und kleine Menschen, die zu Hause bleiben. Wohl behütet sind wir alle. Öffnen wir ihm unser Herz und lassen wir ihn einziehen in unsere Ferienlaune. Geben wir ihm Platz im Urlaub und im Alltag. So können wir beruhigt alle unsere Lieben fahren lassen, ohne Besorgnis, wohin auch immer es geht. Er ist bei ihnen, er ist bei uns. Ich wünsche allen die Gewissheit, dass sie stets gut behütet sind, sei es im Urlaub oder zu Hause.

Diakonin Marie-Luise Behm, Burgdorf