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Im Anschluss an den Gedenkweg zur Reichspogromnacht findet am Mittwoch, dem 9. November um 19.30 Uhr im Paulus-Gemeindezentrum am Berliner Ring 17 in Burgdorf ein Kunst-Diavortrag von Frau Prof. Lachner statt. |
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Auf Einladung des Kulturvereins Scena beleuchtet die Kunsthistorikerin mit ihrem Vortrag über die Ausstellung "Entartete Kunst" das dunkelste Kapitel der deutschen Kunstgeschichte. 1937 in München eröffnet und bis 1941 in zwölf weiteren Städten gezeigt, grenzte diese berüchtigte, von Goebbels initiierte Ausstellung alles an Kunst und Künstlern aus, was nicht nationalsozialistischem Schönheitsideal entsprach. Die Folgen für die verfemten Künstler waren katastrophal und reichten vom Berufsverbot bis zu Konzentrationslager und Mord. |
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Glücklicherweise entgingen viele Künstler der Vernichtung durch Auswanderung und ein Teil ihrer "entarteten Kunst" der Zerstörung durch Verkauf ins Ausland. Parallel zur "Entarteten Kunst" zeigten die Nationalsozialisten in der "Großen Deutschen Kunstausstellung" im Münchner "Haus der Deutschen Kunst", was man unter "deutscher" Kunst zu verstehen habe. |
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Prof. Lachner hat diese dunkle Zeit selbst miterlebt und durchlitten. So wird ihr Vortrag neben den kunsthistorischen Betrachtungen auch eigene Erinnerungen und Schilderungen enthalten, die diesem Abend besondere Intensität verleihen. |
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Karten für diesen Vortrag gibt es im vergünstigten Vorverkauf bei Bleich Schreiben und Schenken in der Braunschweiger Straße 2 und an der Abendkasse. |
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Wir freuen uns auf Ihren Besuch! |
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