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Wolfgang Hornig ist Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Jugenddiakon im Kirchenkreis Burgdorf |
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Füreinander da sein |
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Wochenende – freie Zeit, durchatmen, Verabredungen treffen, Freunde besuchen, das tun, wozu in der Woche keine Zeit bleibt – füreinander da sein können. Dass Menschen füreinander da sind, ist wohl eine der schönsten und wichtigsten Erfahrungen, die wir in unserem Leben machen können. Keiner kann sich allein durchs Leben schlagen. Wer Einsamkeit erlebt hat, wer selbst in Not gewesen ist, weiß, wie es ist, wenn andere da sind, helfen und sich für einen einsetzen. Füreinander da sein kostet Zeit und manchmal auch Geld. Viele wägen ab: Für wen und für was habe ich Zeit? Für wen und für was gebe ich Geld aus? Für mich selbst? Für die, die zu meinem engsten Familien- und Freundeskreis gehören? |
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Unzählige Menschen haben weder das eine noch das andere. Sie sehnen sich nach jemandem, der ihnen zuhört oder Zeit hat, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Unser gesellschaftlicher Zusammenhalt steht und fällt mit dem Maß des Menschlichen – mit dem Maß des Mitmenschlichen. Das Neue Testament erzählt in beeindruckender Weise von Gottes Ja zum Leben, zu aller Menschlichkeit, und von seinem Nein zu allem, was Menschen zerstört oder sie wie ein Stück Ware behandelt. Der Umgang mit den Schwachen entscheidet über die Güte einer Gesellschaft. |
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Am Sonntag ist neben dem Wahlsonntag auch Diakoniesonntag. Die Diakonie hat sich das Füreinander da sein auf ihre Fahne geschrieben, das Ja zum Leben, zu aller Mitmenschlichkeit. Informieren Sie sich über die vielfältigen Angebote der Einrichtungen, der Diakonie und der 18 Kirchengemeinden im Kirchenkreis Burgdorf: Sie sind herzlich eingeladen zum Tag des Kirchenkreises rund um die Lehrter Matthäus-Kirche ab 14 Uhr. Das Motto des Tages: Füreinander da sein. |
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Zum Nachlesen |
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„Was ihr getan habt ... einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Matthäus 25, Vers 40. |
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