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Auch in Uetze macht sich der Kirchenvorstand der Ev.-luth. Kirchengemeinde Gedanken um die Zukunft der kirchlichen Arbeit. Bereits jetzt ist abzusehen, dass ab 2009 jährlich 17.000 Euro für Personalausgaben fehlen werden. Das sind 8 % des Budgets für das kirchliche Personal in Uetze. „Die Gründe für diese Entwicklung liegen auf der Hand“, sagt Pastor Friedemann Pannen. „Langfristig werden die Kirchensteuern zurückgehen und die Kosten steigen. Vorsorge ist deshalb nötig!“ |
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„Damit wir morgen gut gewappnet sind, hat der Kirchenvorstand ein Sparbuch angelegt, auf das wir seit 2004 kräftig einzahlen“, weiß Uwe Hoffmann, der für Finanzen zuständige Kirchenvorsteher. „Unser Sparbuch heißt Personalfonds.“ Bis 2008 soll der Personalfonds 50.000 Euro umfassen. Das ist das ehrgeizige Ziel des Kirchenvorstandes, denn damit hätte die Kirchengemeinde Rücklagen für drei Jahre. Falls die Spenden eines laufenden Jahres dann einmal nicht ausreichen sollten, müsste nicht sofort Personal abgebaut werden. |
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Von der angestrebten Summe wurde bereits mehr als die Hälfte in den vergangenen Jahren gesammelt oder zurückgelegt, wenn am Ende eines Jahres etwas über war. 20.000 Euro fehlen aber noch, um die Zukunft der Kirchengemeinde zu sichern. Deshalb werden in diesen Tagen Gemeindeglieder per Brief aufgefordert, für die Kirchengemeinde zu spenden. Die jährliche Spendenaktion soll in diesem Jahr für die Zukunft der Kirchengemeinde verwendet werden. |
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2005 erbrachte die Sammlung für Tische und Stühle im Gemeindehaus ca. 17.000 Euro. „Wenn wir in diesem Jahr wieder so viel zusammen bekommen, ist das ein weiteres Jahr ohne Kürzung des Personals!“ rechnet Pannen vor. |
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Die Kirchengemeinde mit ihren ca. 5.000 Gemeindegliedern ist personell noch gut ausgestattet. Zwei Pastoren und eine Diakonin sorgen für Seelsorge, Amtshandlungen, Gottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit und vieles mehr. Christel Rupprecht führt das Kirchenbüro. Kirchenmusiker tragen dazu bei, dass die Gottesdienste festlich gestaltet werden. Aber hierfür ist Vorsorge notwendig. „Wenn in der Kirchengemeinde nicht schon bald eine Stelle gekürzt werden soll, muss jetzt gehandelt werden!“ mahnt Pastor Pannen. |
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