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Ein ereignisreiches Wochenende ging zu Ende: die Burgdorfer und die Bornaer Kantorei begingen ihre zweite Begegnung in diesem Jahr und führten in der St. Marienkirche in Borna die „Ratswahlkantate“ von Johann-Sebastian Bach auf, eingebettet in den Festgottesdienst zur 550. Wiederkehr der Kirchweih. Anwesend waren neben der Politik (die Landrätin des Land-kreises Borna, der Oberbürgermeister von Borna) der Landesbischof von Sachsen, Bohl, so-wie frühere Pastoren und Kantoren (auch Superintendent Opitz). Überraschend traf rechtzeitig zum Gottesdienst auch Superintendent Dr. Klahr ein. Er übergab bei einem Grußwort eine Zuwendung zur Beschaffung eines großen Schrankes, der in der Kirche der Aufbewahrung von Verkaufsartikeln für den „Eine-Welt-Verkaufsstand“ dienen soll. |
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Am Sonnabendmorgen probten die Chöre mit dem Orchester ausgiebig, es folgte eine Stadt-führung. Am Nachmittag besuchten die meisten Mitglieder der Kantorei (insgesamt 26 Sänge-rinnen und Sänger) mit ihren Gastgebern die „Motette“ in der Thomaskirche in Leipzig. |
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Am Abend fand dann im Festsaal des „Goldenen Stern“ ein großes Treffen aller Mitglieder der Chöre mit dem gesamten Bornaer Kirchenvorstand und den Gastgebern statt. Bei dieser Gelegenheit wurden Erinnerungsdias gezeigt und brachten die Kantoreien manch launiges Lied zu Gehör. Superintendent Weismann dankte dem Kirchenkreis Burgdorf für seine über-aus großzügige Zuwendung zur Beleuchtungsanlage in der im letzten Jahr umfänglich reno-vierten Kirche. Die Bilder wurden mit dem ebenfalls im letzten Jahr überreichten Beamer gezeigt. Kirchenmusikdirektor Müller dankte für die finanzielle Unterstützung der Auffüh-rung. |
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Die Begegnung der Kantoreien war ein voller Erfolg. Die Teilnehmer waren sogar der Auf-fassung, dass solche Begegnungen in Zukunft häufiger stattfinden sollten. Sie seien sehr ge-eignet, die kirchlichen Partnerschaften auch nach mehr als 16 Jahren nach der „Wende“ mit Leben zu erfüllen. |
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Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhr die Gruppe mit großem Hallo und sehr erfüllt wieder heim. Neue Freunde wurden gewonnen, alte Freundschaften erneuert. |
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Text und Bilder: Hans-Dieter Pauli |
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