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In der mit viel Grün geschmückten Matthäus-Kirche gestaltet die Parforcehorn-Bläsergruppe Das Große Freie die Hubertus-Messe. Foto: Brand
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Tannengrün, Herbstlaub und ein Hirschgeweih schmückten den Altarraum in der Matthäus-Kirche: Am Freitagabend haben mehr als 150 Besucher bei einer Hubertusmesse des Schutzpatrons der Jagd, der Jäger und der Jagdhunde gedacht. Pastor Bernd Böhme erinnerte mit der Fragestellung „Was is’n das Hubertus?“ in seiner Predigt an die Legende, die sich um den späteren Bischof gebildet hat. Erstmals feierte der Hegering Das Große Freie die Hubertusmesse in Lehrte, sagte ihr Sprecher Hartmut Scholz. So erlebte auch Pastor Bernd Böhme nach inzwischen zwölfjähriger Amtszeit mit der Gestaltung des Gottesdienstes seine Premiere. In seiner Predigt betonte der Geistliche die Verantwortung des Menschen gegenüber der Schöpfung im Allgemeinen und des Jägers gegenüber dem Tier im Besonderen. Es müsse – wie in der Legende, als Hubertus auf einen Hirsch nicht schoss, weil er in dessen Geweih ein leuchtendes Kreuz erblickte – nicht immer gleich ein Schuss fallen, obwohl der natürlich zur Jagd dazu gehöre. Aber die Jäger hätten sich einer besonderen Ethik gegenüber den Tieren verpflichtet und ihnen dadurch die Würde gelassen. Den musikalischen Part des Gottesdienstes hatten die Parforcehorn-Gruppe und das Jagdhornbläserkorps unter der Leitung von Meike Unger übernommen. Fast zeitgleich wurde an diesem Tag übrigens auch eine Hubertusmesse in der Bolzumer St.-Joseph-Kirche gefeiert. |
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Mehr als 200 Menschen feiern Hubertusmesse in Burgdorf |
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Ganz im Zeichen der Jägerschaft stand der gestrige Gottesdienst in der St.-Pankratius-Kirche, zu dem Superintendent Detlef Klahr mit dem Jagdhornbläserkorps Hegering Wedemark eingeladen hatte. Mehr als 200 Menschen waren in die Kirche gekommen, um die klassischen Stücke einer Hubertusmesse zu erleben. Die Bläser spielten liturgische Elemente auf ihren Hörnern, Choräle und Glockengeläut, das an das Herbeirufen der Jägerscharen erinnerte. Es war die erste sonntägliche Hubertusmesse seit 1998. Im vergangenen Jahr hatte es am 3. November, dem eigentlichen Hubertustag, nur einen Abendgottesdienst gegeben. Angeregt hatten die außergewöhnliche Feier Mitglieder des Johanniterordens, die ebenfalls am Gottesdienst teilnahmen. Ihren Namen hat die Hubertusmesse von dem Patron der Jäger und Schützen, Hubertus. Der Legende nach soll ihm ein mächtiger Hirsch mit einem Kruzifix zwischen dem Geweih erschienen sein, worauf er sich zum christlichen Glauben bekannte. tin |
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aus: Anzeiger für Burgdorf und Lehrte vom 6. November 2006 |
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Red. Horst-Dieter Brand, Lehrte und Susanne Wallentin, Burgdorf |
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