Zum Sonntag

Totensonntag – Hoffnung auf ewiges Leben


Dr. Detlef Klahr ist Superintendent des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Burgdorf

Totensonntag - wir gedenken an diesem Tag der Menschen, die im zu Ende gehenden Kirchenjahr verstorben sind.

Wenn wir im Gottesdienst ihre Namen hören, werden Bilder von gemeinsamen Zeiten wieder lebendig. Aber auch die Schwere des Todes ist gegenwärtig. Die dabei empfundene Trauer hilft uns beim Abschied. Sie macht deutlich, wie sehr wir die Verstorbenen geliebt haben und immer noch lieben.

Dieser Sonntag wird in den christlichen Kirchen bewusst auch Ewigkeitssonntag genannt. Es wird daran erinnert, was in der Bibel über die Ewigkeit geschrieben ist: „Gott wird abwischen alle Tränen von unseren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein!“ (Offenbarung 21)

Angesichts der Erfahrung von Tod und Abschied erinnern wir die Verheißungen Gottes für uns. Gott hat uns ein ewiges Leben versprochen. Er will uns nicht dem Tod überlassen.
Wo Menschen das gegen die Erfahrung von Abschied und Tod glauben, vertrauen sie Christus und seinem Sieg über den Tod. Er ist auferstanden und will, dass auch wir ewig mit ihm leben. Gott überlässt uns nicht unserer Vergangenheit, sondern ruft uns mit Christus in ein neues und unvergängliches Leben. Das nimmt seinen Anfang schon hier mitten im Leben. Richten wir den Blick auf die Ewigkeit – wir haben gute Gründe dafür.