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Mit dem ersten Adventssonntag am 3. Dezember beginnt das neue Kirchenjahr. Die Adventszeit ist für Christen die Zeit der Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu. Um die "stille Zeit" vor Weihnachten hat sich ein reiches Brauchtum entwickelt: Adventskalender und -kränze sowie besondere Speisen, Süßigkeiten und Kirchenlieder zählen dazu. |
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Der Begriff Advent ist abgeleitet vom lateinischen Wort "adventus" für Ankunft. Advent und Weihnachten wurden als christliche Jahresfeste erst im 4. Jahrhundert eingeführt. Adventskranz und -kalender sind noch jünger. Der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern ließ 1839 in dem von ihm gegründeten "Rauhen Haus", einem Heim für verwahrloste Jugendliche, einen großen hölzernen Kranz mit Kerzen für jeden Tag im Advent aufhängen. Vier größere Kerzen markierten die Sonntage. |
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Adventskalender wurden erstmals vor etwa 100 Jahren in größerer Auflage in München produziert. In den vergangenen Jahren ist bei vielen Menschen die Sehnsucht nach mehr Spiritualität und meditativer Ruhe in der Adventszeit gewachsen. Besonders die Kirchen wehren sich gegen verfrühten Weihnachtsrummel lange vor der Adventszeit. Die Öffnung von Geschäften an den Adventssonntagen stößt bei ihnen auf Protest. (epd Niedersachsen-Bremen/b3291/28.11.06) |
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