Stern im Kirchturm

Die Tradition der vielzackigen Leuchtsterne stammt aus Herrnhut


In der Turmkuppel der St.-Pankratius-Kirche erinnert ein großer Stern an den von Bethlehem.
Foto: Korte

Rechtzeitig zum Advent wurde in der Mitte der Turmkuppel der Burgdorfer St.-Pankratius-Kirche ein großer Stern aufgehängt.
Für Superintendent Klahr erfüllte sich damit ein Wunsch. Er hatte den Stern mit 1,30 Meter Durchmesser bereits im letzten Jahr gekauft, doch war die Aufhängung im Turm damals nicht einfach möglich. In diesem Jahr haben der Burgdorfer Künstler Hilko Schomerus und Kirchenvorsteher Heiko Reißer für eine stabile Aufhängung des Sterns gesorgt.

Seit dem 1. Dezember, dem Start der Burgdorfer Lichtwochen, ist auch der Stern im Pankratiusturm hell erleuchtet über der Stadt zu sehen. „Ich freue mich über dieses Symbol hoch über der Stadt, das an den Stern von Bethlehem erinnert“, sagt Superintendent Klahr.

Die Tradition der vielzackigen Leuchtsterne stammt aus Herrnhut in der Oberlausitz, wo sie bereits im 19. Jahrhundert Verwendung fanden und bis heute in alle Welt verschickt werden. Auch der Stern im Kirchturm ist von dort.