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Der Spittaplatz bietet am frühen Abend ein stimmungsvolles Bild.
Foto: Heinze
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Markt lockt Tausende Menschen Der Weihnachtsmarkt hat am Wochenende Tausende Menschen aus nah und fern angezogen. Wer über den Spittaplatz pilgerte, fand ein reiches Angebot an Leckereien und Gebasteltem. Viele Chöre und Musikgruppen nutzten die Auftrittsmöglichkeiten in der St.-Pankratius-Kirche. Der Kinderschutzbund lockte mit Musik vom weihnachtlichen Violinenkonzert bis zu romantischen Popballaden, Figurentheater und Basteleien. Der Aufbau des Marktes hatte sich am Freitag schwierig gestaltet. Am Abend hoben Windböen Zelte und Buden in die Luft. |
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Tausende Gäste bummeln Schwieriger Aufbau der Stände: Windböen heben Buden und Zelte in die Luft Der Weihnachtsmarkt bleibt ein Besuchermagnet. Einige Tausend Gäste sind am Wochenende zu der fast ausschließlich von örtlichen Vereinen und Verbänden ausgerichteten Veranstaltung auf dem Spittaplatz gekommen. |
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Wer am Sonnabend und Sonntag über den Weihnachtsmarkt pilgerte, ahnte kaum, dass noch am Freitagabend kräftige Windböen die Buden und Zelte arg in Mitleidenschaft gezogen hatten. Annegret Lange-Kreutzfeldt vom Kinderschutzbund war vor Ort und sah, wie der Wind Buden vom Boden hochhob und erst einige Meter entfernt wieder abstürzen ließ. Unterdessen konnte sie mit Mühe und Not verhindern, dass das Zelt des Kinderschutzbundes davonflog. Eilends angerückte Helfer vom THW sicherten es mit Sandsäcken. So manches andere Zelt musste zweimal aufgebaut werden. |
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Pastor Wolfgang Thon-Breuker berichtete am Sonnabend den rund 100 Zuhörern vom spektakulären Aufbau. Dann ging es jedoch friedlicher zu. Der mittägliche Sirenenton blieb aus, und der Posaunenchor eröffnete mit dem Lied „Macht hoch die Tür“ die Veranstaltung. |
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„Wir setzen mit diesem Markt einen Kontrapunkt zu den kommerziellen Weihnachtsmärkten in den Nachbargemeinden“, sagte Bürgermeister Alfred Baxmann in seiner Ansprache. „Der Markt ist eine Gemeinschaftsleistung dieser Stadt,“ hob Thon-Breuker hervor. Die Standinhaber mussten diesmal enger zusammenrücken, weil 40 Vereine und Verbände sich engagierten, zehn mehr als noch vor drei Jahren. „Wir müssen nicht mehr drängeln, die Leute wollen wieder mitmachen“, hat der Pastor bemerkt. |
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Das Angebot reichte vom karitativen Weihnachtsflohmarkt bis zu Gebasteltem und Selbstgebackenem. Die St.-Pankratius-Kirchgemeinde verkaufte Glockenkekse zu Gunsten der geplanten Glockenreparatur. Da es auch kühler war, als noch zu Beginn der Woche, wurde an beiden Tagen reichlich Glühwein ausgeschenkt. |
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Nicht nur Essen und Trinken sind gefragt Das Programm am Wochenende ist bunt Wer am Wochenende nur zum Glühweintrinken und Keksessen auf den Weihnachtsmarkt gekommen ist, hat ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm verpasst. Zu den Höhepunkten zählte sicherlich das traditionelle Quempassingen in der Pankratiuskirche am Sonnabend. Mehr als 1000 Besucher ließen sich das stimmungsvolle, gemeinsame Singen von Advents- und Weihnachtsliedern mit allen Chören der Kirchengemeinde nicht entgehen. |
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Beliebt waren auch Auftritte des Burgdorfer Kinderchores, des Shanty-Chors Graf Luckner, des Akkordeon-Orchesters Burgdorf und anderer Musikgruppen. Viele Darbietungen wurden mit Lautsprecher auf den Weihnachtsmarkt übertragen. |
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Fest etabliert haben sich inzwischen auch die Angebote im großen Zelt des Kinderschutzbundes auf dem Spittaplatz. Dort war vom Figurentheater Seiler in Gestalt einer lebensgroßen Marionette der Lügenbaron Münchhausen zu Gast. Mike O’Farell erzählte stimmungsvoll Märchen, und der Kulturverein Scena lud bei einem Singspiel zum Mitmachen ein. |
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Burgdorfs Superintendent Detlef Klahr las oder sang von Männern „ohne Flügel“ und „grauen Engeln“. Das Burgdorfer Frauen- und Mütterzentrum schließlich erfreute die jüngsten Besucher mit Weihnachtsbastelei und -malerei. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Lehrte vom 11. Dezember 2006 Red. Stefan Heinze |
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Quempassingen zum Burgdorfer Weihnachtsmarkt in der St.-Pankratius-Kirche
Foto: D. Heun
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