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Martin Burzeya ist Kantor in der St.-Pankratius-Kirchengemeinde und im Kirchenkreis Burgdorf. |
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Jeder Mensch hat sein ganz persönliches musikalisches Erlebnis, das er nie vergisst. Ich erinnere mich zum Beispiel an die erste große Oratorienaufführung, an der ich als Chorsänger mitgewirkt habe: „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel. Die Intensität, die mich damals ergriffen hat, war enorm und bleibt mir unvergesslich. |
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Die Musik und das Singen spielen in der Adventszeit eine ganz besondere Rolle. Am vergangenen Wochenende haben wir es bemerkt: Es gab viele Angebote, die alle gut besucht waren. Auch dieses Wochenende gibt es mehrere Möglichkeiten zum Zuhören und Mitsingen. Wir sind jeden Sonntag in die Kirche zum Singen eingeladen. Im Advent hat es sogar einen besonderen Grund. Der Lobgesang der Maria, das sogenannte Magnificat, hat seinen Platz in der Adventszeit. Der Text steht im Lukas-Evangelium. In diesen Versen äußert Maria ihre Freude und Dankbarkeit darüber, was Gott für große Dinge an ihr getan hat: „Meine Seele erhebt den Herren, und mein Geist freuet sich Gottes meines Heilandes.“ In den Klöstern ist das Magnificat Bestandteil jedes Abendgebets. Dort wird es nach gregorianischen Melodien gesungen. |
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Die Musik und das Singen sind Äußerungen unseres Gemüts. Sowohl beim Zuhören als auch beim Mitmusizieren sind wir emotional gefordert. Musik kann lösen und befreien, sie hilft, Gefühle auszudrücken. In die erwartungsvolle, fröhliche Advents- und Weihnachtszeit passt die Musik besonders gut hinein. Das können wir in den vielen Gottesdiensten und musikalischen Veranstaltungen erleben. Stimmen wir wie einst Maria unser ganz eigenes und persönliches Advents- und Weihnachtslied mit an. |
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