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Gertrud Mrowka, Leiterin der Paulus-Stiftung, ist vom Vorstand der Pankratiusgemeinde, hier vertreten durch Pastor Michael Schulze (rechts), erneut zur Sprecherin der Ausländerberatungsstelle gewählt worden. In den Jugendhilfeausschuss zieht für sie nun Pastor Matthias Paul ein.
Foto: Neander
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Manche Ämter, so scheint es, wird man nie los. Selbst wenn andere dazu berufen werden. Gertrud Mrowka, inzwischen Leiterin der Paulus-Stiftung, wird also wieder Sprecherin der Kontakt- und Beratungsstelle der Pankratiusgemeinde für ausländische Mitbürger. Sie war es seit der Gründung dieser Beratungsstelle vor 25 Jahren – bis Ina Wunn dieses Amt zur Kommunalwahl 2001 übernahm. Da Wunn nun für die FDP in den Rat der Stadt Burgdorf eingezogen ist, stand die Stelle wieder zur Disposition – und für den Kirchenvorstand der Pankratiusgemeinde außer Frage, wer die Nachfolge antreten soll. |
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Ins Leben gerufen wurde die Beratungsstelle seinerzeit von dem Pastor der Pankratiusgemeinde, Rudolf Bembenneck. Schon zu seiner aktiven Zeit als Pastor war das Problem der Ausländerintegration vor allem in der Südstadt akut. Die dort ansässige Paulusgemeinde wollte das Thema nicht anfassen, Bembenneck schon. „Die kurdischen Familien landeten damals hier mit einem Zettel der Behörde in der Hand“, erinnert sich Mrowka. „Das einzige, was darauf stand, war das Wort Burgdorf.“ |
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Und so rufen die Menschen seither bei Mrowka an, wenn sie Fragen haben: Wo gibt es Möbel? Welche Behörde ist zuständig? Zwar haben sich im Laufe der Jahre verschiedene Anlaufstellen herauskristallisiert – zunächst die Wohnungen am Berliner Ring oder an der Retschystraße, später das Südstadtbistro oder der Nachbarschaftstreff. |
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Dreh- und Angelpunkt aber blieb immer Gertrud Mrowka selbst, die auch während der fünfjährigen Amtspause immer wieder angerufen wurde. „Die Stelle ist die Person selbst“, fasst es Pastor Matthias Paul zusammen. Er selbst löst Mrowka indes in einem anderen Amt ab: Er ist nun im Jugendhilfeausschuss Vertreter des Diakonieausschusses der drei Kirchengemeinden in Burgdorf. „Dafür bin ich dann doch zu alt“, sagt die 69-jährige Gertrud Mrowka. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Lehrte 16. Dezember 2006 |
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Red. Rebekka Neander |
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