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Detlef Klahr bringt Lilien an das Grab Spittas. Karl-Friedrich Wiesener kümmert sich um die Grabpflege.
Foto: Heinze
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Zwei Spitta-Freunde haben gestern das Grab des ehemaligen Superintendenten Karl Johann Philipp Spitta auf dem Friedhof an der Hochbrücke besucht. Superintendent Detlef Klahr hatte Blumen gebracht, Karl-Friedrich Wiesener kümmerte sich um die Grabpflege. |
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Klahr nutzte die Gelegenheit, vor seiner Verabschiedung am Sonnabend nochmals das Grab des über Burgdorf hinaus bekannten Liederdichters zu besuchen und seinem Amtsvorgänger seine Wertschätzung zu erweisen. „Ich bin immer mal wieder hingegangen“, erinnerte sich der Superintendent, der auch über Spitta promoviert hat. Weil der besonders gern Lilien mochte, zieren Blumen dieser Art jetzt das Grab. |
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Wiesener nutzte das gute Wetter und pflanzte Heide auf das Grab. Der Ruheständler ist zugleich Spitta-Archivar und hat eine Sammlung früher Schriften des Dichters zusammengetragen. „Frühe, frische Frühlingsgedichte machen den Hauptteil der Sammlung aus“, berichtete Wiesener. Auch ein von Spittas Frau Maria beschriftetes Fläschchen mit der letzten Arznei des Superintendenten gehört zu der Sammlung. |
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Wegen der kultur- und geistesgeschichtlichen Bedeutung der Spitta-Kinder hat Wiesener seine Sammlung inzwischen ausgedehnt. Das Material Carl Johann Philipp Spittas ist aber so umfangreich, dass damit schon eine Ausstellung im Stadtmuseum bestückt werden konnte. |
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Spitta hatte im Juli 1859 die Supterintendentur in Burgdorf übernommen, erlag aber bereits am 28. September 1859 einem Herzkrampf. Schon im Jahr 1833 war sein Liederbuch „Psalter und Harfe“ herausgekommen. Es wurde zum bekanntesten Erbauungsbuch des 19. Jahrhunderts. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Lehrte vom 29. August 2007 |
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Red. Stefan Heinze |
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