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Foto: Stefan Heinze
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Konfessionen setzen auf Zusammenarbeit |
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Der lutherische Sprengel Ostfriesland hat einen neuen Landessuperintendenten. Dr. Detlef Klahr wurde gestern in der Emder Martin-Luther-Kirche von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann ins Amt eingeführt. Mehr als 800 Gäste nahmen an dem Gottesdienst teil. |
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Im Anschluss hatte der Senat der lutherischen Landeskirche Hannover zu einem Empfang in die reformierte Johannes-a-Lasco-Bibliothek eingeladen. Redner aller Konfessionen wünschten Klahr Glück für sein neues Amt. Gleichzeitig bekannten sie sich zur Ökumene. Zu den Gratulanten gehörten unter anderem Hilke Klüver, Präses des reformierten Synodalverbandes IV aus Emden, und Dr. Heinrich Plock, Ökumene-Beauftragter des katholischen Bistums Osnabrück. Beide sprachen sich für eine weitere Zusammenarbeit aus. |
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Die Grüße der Landesregierung überbrachte Franz-Josef Sickelmann, Leiter der Regierungsvertretung Oldenburg. Als Gast nahm an der Veranstaltung auch der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident, Dr. Ernst Albrecht, (CDU) teil. |
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Damit sich der neue Landessuperintendent gut im neuen Sprengel zurechtfinden kann, überreichte der Emder Superintendent Dr. Friedhelm Voges ihm als Geschenk zwei Alben mit Fotos aller Kanzeln und Kirchtürme. Außerdem hatte er noch ein persönliches Geschenk: einen Gutschein für eine Karte zum Fußballspiel Kickers Emden gegen Rot-Weiß Oberhausen am 20Oktober. „Zum Kennenlernen eines blühenden Aspekts der ostfriesischen Kultur“, so Voges. |
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aus: Ostfriesen-Zeitung vom 1. Oktober 2007 |
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Foto: Stefan Heinze
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Die Ostfriesischen Nachrichten berichten: |
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Der neue ostfriesische Landessuperintendent Detlef Klahr ist am Sonntag von der hannoverschen Landesbischöfin Margot Käßmann offiziell in sein Amt eingeführt worden. In seiner Antrittspredigt in der Emder Martin-Luther-Kirche rief er die Christen dazu auf, für ihren Glauben im Alltag einzutreten. |
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„Unser Glaube ist keine Privatangelegenheit, der sich im stillen Kämmerlein mit sich selbst beschäftigt“, sagte Klahr: „Er ist öffentlich, er tritt in die Auseinandersetzung mit der Welt.“ Der 50-jährige ist Nachfolger von Oda-Gebbine Holze-Stäblein, die Ende Juli in den Ruhestand ging (wir berichteten). |
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Als Landessuperintendent leitet er den evangelisch-lutherischen Sprengel und hat die Dienstaufsicht über die Pastorenschaft. Er repräsentiert die Landeskirche im kirchlichen und öffentlichen Leben. Im Sprengel hat er das „Kanzelrecht“, darf überall predigen und kann Kundgebungen erlassen, die in allen Gottesdiensten verlesen werden. Er lädt die Pastoren zu Generalkonventen und die Superintendenten zu „Ephorenkonventen“ ein. |
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Klahr, der bisher als Superintendent den Kirchenkreis Burgdorf bei Hannover leitete, appellierte an die Kirchengemeinden, sich zu öffnen: „Wir dürfen keine Grenzen ziehen. Vielmehr sollten die Gemeinden offen sein für Fragende, Zweifelnde und Suchende.“ Dabei müssten die Christen besonders die Menschen im Blick behalten, „die in der Gesellschaft mehr und mehr im Dunkeln stehen“, sagte der Theologe. |
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Klahr wurde am 13. September 1957 in Bergen bei Celle geboren. Vor seinem Studium von 1978 bis 1983 an der Theologischen Akademie Celle-Hermannsburg absolvierte er eine Ausbildung bei der Post. |
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aus: Ostfriesische Nachrichten Online-Ausgabe vom 30.09.2007 |
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Foto: Stefan Heinze
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epd-Meldung Niedersachsen-Bremen: |
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Emden (epd). Der neue ostfriesische Landessuperintendent Detlef Klahr ist am Sonntag von der hannoverschen Landesbischöfin Margot Käßmann offiziell in sein Amt eingeführt worden. In seiner Antrittpredigt in der Emder Martin-Luther-Kirche rief er die Christen dazu auf, für ihren Glauben im Alltag einzutreten. "Unser Glaube ist keine Privatangelegenheit, der sich im stillen Kämmerlein mit sich selbst beschäftigt", sagte Klahr: "Er ist öffentlich, er tritt in die Auseinandersetzung mit der Welt." |
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Der 50-jährige ist Nachfolger von Oda-Gebbine Holze-Stäblein, die Ende Juli in den Ruhestand ging. Als Landessuperintendent leitet er den evangelisch-lutherischen Sprengel und hat die Dienstaufsicht über die Pastorenschaft. Er repräsentiert die Landeskirche im kirchlichen und öffentlichen Leben. Im Sprengel hat er das "Kanzelrecht", darf überall predigen und kann Kundgebungen erlassen, die in allen Gottesdiensten verlesen werden. Er lädt die Pastoren zu Generalkonventen und die Superintendenten zu "Ephorenkonventen" ein. |
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Klahr, der bisher als Superintendent den Kirchenkreis Burgdorf bei Hannover leitete, appellierte an die Kirchengemeinden, sich zu öffnen: "Wir dürfen keine Grenzen ziehen. Vielmehr sollten die Gemeinden offen sein für Fragende, Zweifelnde und Suchende." Dabei müssten die Christen besonders die Menschen im Blick behalten, "die in der Gesellschaft mehr und mehr im Dunkeln stehen", sagte der Theologe. |
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Klahr wurde am 13. September 1957 in Bergen bei Celle geboren. Vor seinem Studium von 1978 bis 1983 an der Theologischen Akademie Celle-Hermannsburg absolvierte er eine Ausbildung bei der Post. Von 1986 bis 1990 war er Pastor in Uelzen, danach Assistent für Kirchengeschichte an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau bei Nürnberg. Hier pro-movierte er über den Theologen und Dichter Carl Johann Philipp Spitta (1801-1859). |
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1997 übernahm Klahr ein Gemeindepfarramt in Isernhagen bei Hannover. Im Februar 2002 wurde er Superintendent in Burgdorf. Er ist Mitglied im Seelsorge-Ausschuss der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) sowie im Vorstand des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). |
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Zum Sprengel Ostfriesland gehören rund 341.500 Mitglieder in sieben Kirchenkreisen mit insgesamt 156 Kirchengemeinden und 170 Pfarrstellen. Der Dienstsitz des Landessuperintendenten ist Emden. Im Juli wurde der Kirchenkreis Emsland-Bentheim dem Sprengel angegliedert. |
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aus: epd Niedersachsen-Bremen/b2864/30.09.07 |
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Foto: Stefan Heinze