Preis für Lehrter Pflegeheim

Rosemarie-Nieschlag-Haus wird von Niedersächsischer Sozialministerin ausgezeichnet


Mechthild Ross-Luttmann (rechts) überreicht (von links) Heimleiter Johannes Reese Dora Hagen und Daniela Reinhardt-Kraft den Hospizpreis.
Foto: Oswald-Kipper

Für ihr vorbildliches Engagement in der Hospizarbeit sind in Niedersachsen am Sonnabend in der Goslarer Kaiserpfalz erstmals drei Pflegeheime ausgezeichnet worden. Nach dem St.-Anna-Heim in Twist im Emsland und dem Seniorenzentrum St. Martinshof in Hannover wurde das Rosemarie-Nieschlag-Haus mit dem dritten Preis ausgezeichnet.

Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann überreichte Heimleiter Johannes Reese die Urkunde und einen Scheck über 1500 Euro. „Der Preis ist vor allem Lob und Ansporn für unsere Mitarbeiter“, freute sich Reese. Die Auszeichnung zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei. Das Heim sorge nicht nur für regelmäßige Schulungen seiner Mitarbeiter sondern auch für die Vernetzung der beteiligten Gruppen wie Ärzte und Pastoren.

Der Preis wurde von der Niedersächsischen Hospiz-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium verliehen. Er soll ab jetzt alle drei Jahre ausgelobt werden. „Der Tod ist in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabuthema“, sagte Sozialministerin Ross-Luttmann. Nach Angaben des Vorsitzenden der Hospiz Stiftung Niedersachsen, Ulrich Domdey, engagieren sich rund 10 000 Menschen in Niedersachsen ehrenamtlich in der Hospizarbeit. Deren Arbeit müsse besser gewürdigt werden.

aus:
Hannoversche Allgemeine Zeitung
Anzeiger für Burgdorf und Lehrte
vom 15. Oktober 2007
Red. Patricia Oswald-Kipper