Matthäus-Stiftung soll Gemeindeleben sichern

Feierlicher Akt zur offiziellen Gründung für den 9. Dezember geplant


Die neunköpfige Arbeitsgruppe hat die Gründung der Matthäusstiftung mit vorbereitet.
Foto: Jarolim-Vormeier

Die Matthäus-Stiftung ist am Freitagabend formell gegründet worden. Am 9. Dezember wird sie offiziell ins Leben gerufen. Die Stiftung soll eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung des Gemeindelebens sichern. Das Startkapital beträgt 25 000 Euro.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen: Unter dem Motto „Evangelisch – stark – sicher. Für die Zukunft der Menschen in Lehrte“ will die evangelisch-lutherische Matthäusgemeinde ihre Stiftung feierlich am zweiten Advent aus der Taufe heben. Das Modell hatte am Freitagabend eine neunköpfige Arbeitsgruppe im Gemeindehaus An der Masch vorgestellt.

„Die Stiftung soll sich für die nachhaltige Absicherung kirchlicher Arbeit einsetzen“, sagte Pastorin Ute Schneider-Smietana zu den Zielen. Im Einzelnen sei an eine Absicherung für Mitarbeiterstellen, Unterstützung kirchlicher Baumaßnahmen und finanzielle Förderung von Konfirmanden sowie Kirchenmusikgruppen gedacht, fuhr die Pastorin fort.

Das Startkapital der Stiftung über insgesamt 25 000 Euro hatte die Gemeinde aus Rücklagen gebildet. „Innerhalb der nächsten drei Monate wollen wir das Stiftungsvermögen auf 90 000 Euro erhöhen“, erklärte Robert Smietana von der Arbeitsgruppe. Da die Landeskirche in diesem Jahr die Gründung von Stiftungen mit einem Drittel des Grundkapitals unterstützt, kämen laut Smietana noch weitere 30 000 Euro dazu. Somit würde das Stiftungsvermögen 120 000 Euro betragen – und die Realisierung vieler Projekte könne ausschließlich aus den Zinserträgen finanziert werden.

Großzügige Unterstützer werden ab einem Betrag von 250 Euro in das Stifterbuch aufgenommen. Spenden können auf das Konto 100 009 7640 bei der Kreissparkasse Hannover, Bankleitzahl 250 501 80, unter dem Verwendungszweck Matthäus-Stiftung Lehrte überwiesen werden.

aus:
Hannoversche Allgemeine Zeitung
Anzeiger für Burgdorf und Lehrte
vom 15. Oktober 2007
Red. Katerina Jarolim-Vormeier