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Von einer Südafrika-Reise, die man so nicht buchen kann, sind 10 Mitglieder des Kirchenkreises Burgdorf zurück gekommen. Die Partnerschaft zum Kirchenkreis Johannesburg West besteht schon seit 27 Jahren und begann in den Zeiten der Apartheid. Dass die lutherische Kirche sich nicht abgrenzte, sondern den Kontakt gerade auch zu den schwarzen Mitgliedern der Kirche suchte, haben viele der Gastgeber noch dankbar im Sinn. |
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Schon bei der Ankunft auf dem Flughafen Johannesburg wurde der Unterschied deutlich: diese Reisegruppe wurde von einer bunten Schar schwarzer Gastgeber singend und sehr herzlich in Empfang genommen. Sie verschwand weder in einem Bus oder Hotel, sondern es ging direkt in die Partnergemeinden, in die gastgebenden Familien, die teilweise auf engstem Raum leben und extra ihre Betten freigemacht hatten. |
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Statt Safari nahm die Gruppe am täglichen Leben in den Familien teil. Man lernte auch ohne Dusche und fließend warmen Wasser die Haare zu waschen und genoß die große Herzenswärme der Gastgeber; sie waren Gast bei einer Taufe und trauerten mit um den Tod eines Familienangehörigen. |
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Auch das offizielle Programm beihaltete eine Achterbahn der Gefühle: das vom Kirchenkreis geförderte Straßenkinder-Projekt in Johannesburg berührte ebenso wie der Besuch bei der Aids- Hilfe, die nun ein Hospiz plant. Da saßen plötzlich die Betroffenen mit ihrem Schicksal und es wurde unmittelbar erlebbar, warum es so wichtig ist, in Kontakt zu bleiben und diese Projekte zu unterstützen. Natürlich ist finanzielle Unterstützung notwendig, aber sowohl Kinder, wie auch Aids- Kranke sind häufig von den Familien ausgestossen und brauchen dringend die Gewissheit, dass es Menschen gibt, die an sie denken. |
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Dass in einer Schule Kinder der 1. Klasse mit immerhin über 40 Schülern eine Aufgabe wie 3 x 9 = 27 lösen können, erstaunte sehr. Beeindruckend auch die architektonische und ästhetische Glanzleistung des Gerichtsgebäudes „Constitution Hill“ in Johannesburg, bei dessen Planung auch ein Mitglied des Partnerkirchenkreises mitgewirkt hat. |
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Nach einer tief bewegenden und auch anstrengenden Zeit freuten sich die Mitglieder der Gruppe Rainer Müller-Brandes (Burgdorf), Annegret Oelschlägel-Rumpf (Burgdorf), Johanna Pannen (Uetze), Friedrich Kanjahn (Dollbergen-Schwüblingsen), Anja Katzsch (Lehrte), Antje Gradtke (Lehrte), Frank Seger (Steinwedel) Jana Drewing (Arpke), Ricarda Kraume (Immensen) und Sabine Wiebe (Bilm) auf eine warme Dusche und deutsches dunkles Brot. |
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Annegret Oelschlägel-Rumpf, Burgdorf |
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