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Christina Wehrs (links) besucht die Ahltenerin Gerda Weimann.
Foto: Heinze
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Der Diakonieverband Hannover-Land will im Januar seine geplante Hospiz-Stiftung gründen. Das hat der Diakoniebeauftragte des Kirchenkreises, Rainer Müller-Brandes, im Kirchenkreistag bekannt gegeben. |
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Für Burgdorf wäre die Gründung nach der Koerppen- und der Paulus-Stiftung schon die dritte Initiative dieser Art. Der ambulante Hospizdienst mit Sitz in Burgdorf ist aber im ganzen Verbreitungsgebiet des Anzeigers aktiv. Das nötige Grundkapital von 25 000 Euro will der Kirchenkreis in die Stiftungskasse einzahlen. Weitere 5000 Euro sollen vom Diakonieverband kommen. Mit der Gründung wird es möglich, die Arbeit der derzeit 25 überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizdienstes mit Vermächtnissen zu unterstützen. Die erste Zustiftung dieser Art hat der Kirchenkreis bereits in Aussicht. „Es gibt ein Erbschaftsversprechen“, sagte Müller-Brandes den Delegierten. Die spätere Übertragung einer Immobilie sei schon notariell beglaubigt. |
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Müller-Brandes warnte aber vor vorschnellen Erwartungen an die Erlöse. „Da braucht man einen langen Atem, bis man zu nennenswerten Erträgen kommt“, sagte der Diakoniebeauftragte. Ziel ist, die Kosten des ambulanten Hospizdienstes mittelfristig zu sichern. „Wenn das langfristig helfen soll, dann müssen wir damit jetzt anfangen“, betonte Müller-Brandes. Gegenwärtig wird der Hospizdienst mithilfe von Krankenkassenbeiträgen und des Kirchenkreises finanziert. Als Stiftungsziel soll die Sterbebegleitung und die Seelsorge an Trauernden festgeschrieben werden. Die Mitarbeiter des Hospizdienstes standen im vergangen Jahr 106 Menschen, davon 30 Sterbenden, aber auch trauernden und pflegenden Angehörigen zur Seite. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Lehrte vom 10. Dezember 2007 Red. Stefan Heinze |
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