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Superintendent Ralph Charbonnier zeigt den Entwurf für den Gedenkfries, der
im Schloss an die deportierten und ermordeten Juden erinnern soll.
Foto: Kühn
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Anfang nächster Woche werden fast 1000 Bewohner dieser Stadt im Namen des Arbeitskreises „Gedenkweg 9. November“ Post erhalten, kündigt Rudolf Bembenneck, Mitglied des Arbeitskreises, an. Darüber hinaus soll der betreffende Brief bei öffentlichen Veranstaltungen verteilt werden, damit möglichst viele von diesem Ansinnen Kenntnis erhalten. Familienministerin Ursula von der Leyen, Bürgermeister Alfred Baxmann und Superintendent Ralph Charbonnier wenden sich in persönlichen Worten an die Empfänger. |
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„Als Bürgerin Burgdorfs begrüße ich es sehr, dass die Stadt mit einem Gedenkfries an die jüdischen Bürger und Bürgerinnen erinnern will, die Opfer dieser verbrecherischen Verfolgung durch die Nationalsozialisten geworden sind“, schreibt die Familienministerin. |
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„Diese Erinnerung wird dazu beitragen, Menschen sensibel zu machen für die Leiden der jüdischen Mitmenschen, für fortwirkende seelische Verwundungen und für politische Folgen dieser Erfahrungen“, meint Superintendent Charbonnier. |
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„Die Stadt möchte die Namen der deportierten und ermordeten jüdischen Menschen Burgdorfs festhalten und ihnen auf einem künstlerisch gestalteten Gedenkfries im Schloss einen Ort bleibender Erinnerung geben“, wendet sich Bürgermeister Baxmann an die Burgdorfer. Die 6000 Euro, die im Haushalt vorgesehen waren, reichten aber nicht aus. Die Erstellung des Gedenkfrieses werde „freilich einen weit höheren Betrag erfordern“, hofft auch Baxmann auf Spender, die dieses Projekt ermöglichen können. |
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Der Flensburger Künstler Uwe Appold hat einen Entwurf für den Fries vorgestellt. Auch ein Modell in der Superintendentur verdeutlicht, wie die künstlerische Umsetzung dieses Mahnmals aussehen soll. |
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Spendenwillige können ihren Beitrag auf folgendes Konto überweisen: |
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KKA Burgdorfer Land Konto-Nr. 7252 Sparkasse Burgdorf, Bankleitzahl 25151371 Stichwort „Gedenkfries – Dokumentation jüdische Geschichte“ |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Uetze vom 19.08. 2008 Red. Christine Mursch-Güntzel |
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