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In den nächsten Tagen werden gleich zwei neue Kinderkrippen in der Trägerschaft von evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Burgdorf eingeweiht. Am Mittwochnachmittag, 27. August öffnen um 15.30 Uhr die Pauluskrippe der Burgdorfer St.-Paulus Kirchengemeinde und am Freitag, 5. September um 17.00 Uhr die Krippe der Kirchengemeinde Ilten-Höver-Bilm in Ilten ihre Türen. |
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Pastor Johann Christophers aus Ilten sagt: "Mit Hilfe der Stadt Sehnde, der öffentlichen Hand und der Hannoverschen Landeskirche ist es uns nun möglich, Familien bei der Betreuung ihrer Kinder noch besser zu unterstützen." Pastor Matthias Paul aus der St.-Paulusgemeinde empfiehlt den Radiobeitrag "Die Hannoversche Landeskirche schafft Tausende von Krippenplätzen", der in der Burgdorfer Kirchengemeinde aufgezeichnet und am 24. August in der Sendung "Blickpunkt Diesseits" in NDR Info gesendet wurde. Unten finden Sie den Link zum Download der Datei im mp3-Format. |
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Neue Krippenplätze – mit Gott als Thema |
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Die Evangelisch-lutherische Landeskirche will künftig schon Krippenkindern unter drei Jahren den Glauben nahebringen. Das sieht das Konzept „Gott in der Krippe“ vor, das nach Angaben der Kirche bisher einmalig ist. In der Kindertagesstätte der St. Thomas-Gemeinde in Ricklingen stellte Regina Struwe, Referatsleiterin beim Diakonischen Werk, gestern das Modell vor. |
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Danach will die Kirche landesweit 1000 zusätzliche Krippenplätze schaffen, 250 davon in der Region Hannover. Die Vermittlung religiöser Grundwerte soll eine herausragende Rolle spielen. „Gott in der Krippe – religiöse Bildung von Anfang an“, heißt der neue Leitfaden für Erzieher und Eltern. „Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau haben wir als Erste in Deutschland ein solches Konzept erstellt“, sagte Struwe. Konkrete biblische Inhalte spielten dabei eher eine Nebenrolle, erklärte Ulrike Fey-Dorn, Pädagogin und Referentin der Landeskirche. Vielmehr gehe es darum Kinder „in Hoffnung zu erziehen“. In der St. Thomas-Gemeinde stehen bereits seit dem 1. August 15 der neuen Krippenplätze zur Verfügung. „Die Plätze sind wahnsinnig begehrt“, sagte Gemeindepastor Bernd Prigge. 60 Familien hätten sich darum beworben. Wegen des traditionellen Familienbildes, das in der Kirche vorherrsche, habe man sich zum Thema Krippe lange zurückgehalten, sagte Struwe. „Wir müssen umdenken. In vielen Familien müssen inzwischen beide Elternteile arbeiten, die Zahl der Alleinerziehenden wächst.“ |
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Mit dem Ausbau der Krippenplätze reagiert die Landeskirche auch auf eine Vereinbarung von Bund und Ländern. Bis 2013 sollen flächendeckend für 35 Prozent aller Ein- bis Dreijährigen Krippenplätze zur Verfügung stehen. „Gegenwärtig gibt es für 6,8 Prozent der Kleinkinder entsprechende Angebote. Damit ist Niedersachsen Schlusslicht“, sagte Struwe. Vor diesem Hintergrund will die Stadt Hannover ihr Angebot bis 2013 mit jährlich 300 zusätzlichen Plätzen auf insgesamt 5000 Krippenplätze ausbauen. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 21. August 2008 Red. Vivien-Marie Drews |
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