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Halloween ist auch das Fest der Kürbisdekorationen und selbstironischen Verkleidungen: Kerstin Lübbe (links) und Christiane Fuhrberg vom Heeßeler
Hofladen Lübbe, dessen Halloweendekorationen zu den aufwendigsten in Burgdorf gehören dürften.
Foto: Brunhöber
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Manchem Christen ist das heutige Halloweenfest ein Dorn im Auge. Die Pastoren in Burgdorf sehen das allerdings gelassener. Hämische Kürbis-fratzen? Gruselige Skelette? Schreckliche Zombies? Die Burgdorfer Pastoren kann all dies nicht schrecken. „Wenn meine Kinder Halloween feiern wollten, würde ich es ihnen sicher nicht verbieten“, sagt Wolfgang Thon-Breuker, Pastor in der evangelischen St.-Pankratiusgemeinde. |
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„Unser Auftrag ist nicht, Halloween zu kritisieren, sondern das Anliegen des Reformationstages unter die Menschen zu bringen.“ Manche Christen denken da konservativer über Halloween, das nach – nicht unumstrittener – Forschermeinung dem keltischen Glauben entspringt: Die Geister der Toten nehmen danach mit den Lebenden Kontakt auf: Es gehe nicht an, dass ein kommerzialisierter heidnischer Brauch den Reformationstag oder – durch den Ruf „Süßes oder Saures“ – das Martinssingen konterkariere. |
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„Ich mag es nicht so gern, wenn moralisch damit umgegangen wird“, sagt Susanne Paul, Pastorin der Martin-Luther-Gemeinde. Paulusgemeinden-Pastor Matthias Paul verneint ein Konkurrenzverhältnis: „Es stellt sich ja niemand einen Kürbis in den Garten, weil er gegen den Reformationstag ist. Beides kann nebeneinander existieren. Wir sind eben eine freiheitliche Multi-Kulti-Gesellschaft.“ Konrad Sindermann von der St.-Nikolaus-Gemeinde ist als katholischer Pfarrer zwar von der Halloweenproblematik nicht so betroffen wie die evangelischen Kollegen, doch er gibt ihnen Recht: „Ich sehe das gelassen.“ Der „Mummenschanz“ sei „recht oberflächlich“ und schade der Kirche nicht. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Uetze Red. Eike Brunhöber vom 31. Oktober 2008 |
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