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Umzug im Auftrag von ganz oben: Susanne und Matthias Paul.
Foto: Brunhöber
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Im Pfarrhaus Ehlershausen werden Umzugskartons ausgepackt: Susanne Paul, neue Pastorin der Martin-Luther-Gemeinde, zieht mit ihrem Mann Matthias Paul ein, seines Zeichens Pastor der Burgdorfer Paulusgemeinde. Wenn Susanne Paul einen ihrer geliebten skandinavischen Krimis liest, etwa von Hakan Nesser, liest sie zuerst den Schluss. So wie der männliche Protagonist im Kultfilm „Harry und Sally“. |
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Die Pastorin und stellvertretende Superintendentin gilt als Frau, die zupackt und selbstbewusst ihre Ideen entwickelt, und zwar nicht nur beim Lesen. Susanne Paul war zuvor 16 Jahre lang Pastorin in Sehnde und wechselte auf eigenen Wunsch: Das sei nun einfach mal an der Zeit gewesen. Die Pastorin war in Sehnde warmherzig von ihrer Gemeinde verabschiedet worden. „Jetzt auch ein Burgdorfer zu sein, finde ich wunderbar“, sagt Matthias Paul, erfreut über den Umzug und den Wegfall von Fahrzeiten. Er war bereits 1995 und 1996 zwei Jahre als sogenannter „Kandidat des Predigtamtes“ in Ehlershausen. Beiden Pastoren gemeinsam ist, dass sie auf Gemeindemitglieder zuzugehen versuchen. |
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„Niemand hört mehr einfach nur eine dreiviertel Stunde lang zu“, beschreibt Matthias Paul etwa das Ziel, das Konzept von Gottesdiensten stets zu hinterfragen. Ein Reiz des Pastorenamtes sei „die ganze Fülle“ des Daseins, sagt Susanne Paul, „es gibt Tage mit Beerdigungen am Morgen und Kindergruppen am Nachmittag“. Diese Fülle ist nicht immer einfach: Als eine ihrer intensivsten Erfahrungen nennt sie die Trauerfeier für einen Sehnder Konfirmanden. Susanne Paul hat ebenso wie ihr Mann ein Faible für Jugendarbeit: „Da werden Spuren gelegt, die Menschen ein Leben lang begleiten.“ Nun will sie Spuren in der Luther-Gemeinde hinterlassen. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Lehrte vom 1. November 2008 Red. Eike Brunhöber |
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