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Kreiskantor Martin Burzeya: "Dank der schönen Empore in der St.-Pankratius-Kirche haben wir es auf die Plakate und die Titelseite der Festschrift der Jüdischen Musiktage geschafft."
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Gedenken ... |
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Vor 70 Jahren, am 9. November 1938, brannten in Deutschland die Synagogen. Gebetshäuser und Kulturgüter wurden zerstört, Menschen wurden verfolgt, gedemütigt, ermordet. Der Reichspogromnacht folgte der Holocaut mit unzähligen Opfern und unfassbarem Leid. |
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... und Zuversicht |
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Trotz allem kam das jüdische Kulturleben niemals zu einem völligen Stillstand. Selbst in den Konzentrationslagern wurde musiziert, und die liturgischen Gesänge wurden angestimmt. Vieles der reichen synagogalen Musiktradition ging verloren, doch manches konnte gerettet und bewahrt werden. |
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20 Jahre sind vergangen, seit das Europäische Zentrum für Jüdische Musik - zunächst in Augsburg, später in Hannover - seine Arbeit aufnahm, um der durch den Nationalsozialismus verdrängten und beinahe ausgemerzten synagogalen Musik wieder ihren angestammten Platz im europäischen Kulturleben zurückzugeben. Heute steht das Zentrum am Beginn einer neuen Epoche: Es wird seine Arbeit der historischen Villa Seligmann in Hannovers Hohenzollernstraße fortführen und ausweiten. |
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Die Burgdorfer Kantorei ist einer der vielen Chöre, die beim zentralen Festakt am 9. November mitwirken werden. Kostenlose Eintrittskarten gibt es unter Telefon: 0511-3100-430 |
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Friedensgottesdienst in Otze und Ehlershausen |
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Am 9. November jährt sich zum 70. Mal der Jahrestag der Reichsprogromnacht. In dieser Nacht brannten die Synagogen in Deutschland. Es war der Auftakt zu dem, was folgen sollte: der Völkermord am europäischen Judentum. In den Kirchen herrschte damals vornehmlich Schweigen. Nur wenige mutige Stimmen setzen sich für die Verfolgten ein. |
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So ist der 9.11. ein Tag der Erinnerung an das Leid der Verfolgten und ein Tag der Erinnerung an die Schuld und die Verstrickungen der Kirche. Es ist aber auch ein Tag, an dem wir uns daran erinnern, dass es eine Umkehr gegeben hat – von einer Haltung und Theologie der Verachtung hin zu einer respektvollen Begegnung mit dem Judentum. Zum Gedenken an all diese Ereignisse feiert die Martin-Luther-Gemeinde an diesem Sonntag einen Friedensgottesdienst. Er findet um 9 Uhr in der Kapelle in Otze und um 10 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Ehlershausen statt. |
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GEDENKWEG zum Jüdischen Friedhof am Sonntag, 9. November 2008 |
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Morgen wird mit dem traditionellen Gedenkweg der Opfer des Holocausts gedacht. Alle Bürger sind eingeladen, morgen gemeinsam den Gedenkweg zurückzulegen. Dabei soll der Opfer der Pogromnacht vom 9. Novembers 1938 und aller Holocaust-Opfer gedacht werden. |
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Beim Gedenkweg zum Jüdischen Friedhof wird es in diesem Jahr einige Besonderheiten geben: Die Kirchengemeinden St.-Pankratius, St.-Paulus, St.-Nikolaus und Martin Luther werden sich an einem bundesweiten Glockenläuten beteiligen. Der Arbeitskreis 9. November veranstaltet die Gedenkwegaktion gemeinsam mit den Kirchen und dem Kulturverein Scena. |
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Vor dem Rathaus wird Superintendent Ralph Charbonnier um 17 Uhr die Läutaktion erläutern. Diese geht auf den jüdischen Wissenschaftler Meir Schwarz zurück, der seine Familie durch den Holocaust verlor und heute das Ashkenaz House in Jerusalem leitet, ein jüdisches Forschungs- und Kontaktzentrum. Er hatte alle christlichen Gemeinden zum gemeinsamen Läuten aufgerufen. |
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Um 17.05 Uhr werden die Sterbeglocken der Burgdorfer Kirchen läuten. Dazu gibt es am Rathaus bis 17.15 Uhr einen Schweigekreis. Nach einer Ansprache von Bürgermeister Alfred Baxmann gehen die Teilnehmer über Minnen-, Post-, Braunschweiger und Uetzer Straße zum Jüdischen Friedhof, wo der Gedenkweg mit einem Gebet beendet werden soll. |
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Auf der Internetseite der Stadt Burgdorf ist jetzt auch die neue Gedenktafel mit den Namen der Opfer zu sehen: http://www.burgdorf.de/wBurgdorf/aContent_Burgdorf/geschichte/Gedenkfries/Inhalt.shtml |
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