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Der hannoversche Konsistorialbaurat Conrad Wilhelm Hase,
gespielt von Rainer Künnecke, schaut nach 150 Jahren
wieder in seiner Kreuzkirche vorbei.
Foto: Schütz
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Die Fenster der Arpker Kreuzkirche sind mit goldfarbenen Schleifen geschmückt, denn es gibt etwas Besonderes zu feiern. Die Kirchengemeinde beging am Wochenende nicht nur das Erntedankfest, sondern auch das 150-jährige Bestehen ihres Gotteshauses. |
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Zu diesem Anlass erschien offenbar direkt aus dem Himmel kein Geringerer als Conrad Wilhelm Hase. Der hannoversche Schauspieler Rainer Künnecke war für den Gottesdienst am Sonntag in die Rolle des Konsistorialbaurats des Königreiches Hannover geschlüpft. Nicht zufrieden war Hase alias Künnecke, dass das Innere seiner Kirche verputzt worden war. „Aber die Kirche und Arpke haben sich ohnehin sehr verändert“, meinte der Gast. „Ich habe nur durch den Glockenklang hergefunden.“ |
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Drei Tage lang feierten die Arpker ihr Kirchweihfest. Das begann bereits am Freitag mit einem Vortrag des Heimatbundvorsitzenden Hans-Heinrich Stahlhut. Am Sonnabend stand ein Gospelgottesdienst auf dem Programm der Gemeinde. Zum Gottesdienst am Sonntag kam noch ein weiterer Gast, der früher in Arpke zu Hause gewesen ist: Dekan Hanns Baumeister aus Cölbe im Marburger Land. Er hielt die Predigt des Festgottesdienstes. Baumeister ist der Sohn von Pastor Wilhelm Baumeister, der zum 100. Geburtstag der Kreuzkirche Geistlicher in Arpke gewesen war. |
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Hanns Baumeister erinnerte sich an das damalige Fest „in einer dunklen bis schwarzen Kirche.“ Das habe am Sonntagsstaat der Leute gelegen. „Heute sind wir alle älter, aber bunter geworden“, bemerkte der Geistliche aus Hessen. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Uetze vom 5. Oktober 2009 Red. tz |
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