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Das ehemalige Pfarrhaus Obershagen ist umfassend saniert worden. Die neuen Eigentümer, eine sechsköpfige Familie, sind inzwischen eingezogen. |
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Mit seiner strahlend weißen Fassade und seinem roten Dach sieht das Gebäude aus wie neu. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch die drei nachgerüsteten Dachgauben und den nach vorn verlegten, überdachten Eingang. |
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Doch nicht nur außen, auch innen hat sich in dem Haus viel getan. Im Erdgeschoss wurden Wände so versetzt oder entfernt, dass ein offener Wohnbereich und eine Küche Platz haben. Ein Deckendurchbruch zum ersten Obergeschoss ließ eine kleine Galerie entstehen. Im Grunde sei es „ein Neubau in der Altbauhülle“, erklärte Kirsten Bleich, die das Haus zusammen mit ihrem Mann Stefan gekauft hat. Alte Türen erinnern daran, dass das im Jahr 1910 gebaute Gebäude schon eine fast 100-jährige Geschichte hat. |
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Viel investiert hat die Familie in eine umfassende Wärmedämmung des Hauses. Eine Wärmepumpe wurde installiert. Wenn noch die geplante Fotovoltaikanlage nachgerüstet wird, „ist das Haus ein Energiebringer“, sagte Bleich. |
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Der Schornstein inmitten des Gebäudes wurde belassen und das nicht nur als gestalterisches Element. Er ist noch notwendig für die Gasheizung, mit der die Jugendscheune auf dem Grundstück beheizt wird. Die Kirchengemeinde darf dieses Gebäude noch bis Ende des Jahres 2013 mietfrei für ihre Arbeit nutzen. |
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Die Gemeinde hatte das Haus verkauft, weil sie ihren Gebäudebestand insgesamt auf Dauer nicht hätte halten können. Die Mittel aus dem Verkauf flossen in die Sanierung des Pfarrhauses Hänigsen. An diesem Ort soll die Gemeindearbeit langfristig konzentriert werden. „Wir wollen versuchen, in Obershagen Angebote vorzuhalten. Dabei dürfen wir vor dem Hintergrund der Kosten die Zentralisierung aber nicht aus dem Blick verlieren“, erklärte der Kirchenvorsteher Matthias Oppermann auf Nachfrage. |
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aus: Hannoversche Allgemeine Zeitung Anzeiger für Burgdorf und Uetze vom 24. Oktober 2009 Red. Stefan Heinze |
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