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Immer wieder Dezember - Lesung am Mittwoch, dem 11. November um 19.00 in der Martin-Luther-Kirche Ehlershausen mit der Berliner Autorin. Damit wird die Reihe "20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit" fortgeführt: |
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Dezember 1977: Alles sollte anders werden, als Susanne Schädlich die DDR verließ. Doch es war der Beginn einer dramatischen Zerreißprobe: Der Westen war fremder als gedacht, und der lange Arm der Stasi verfolgte die Familie auch hier. Erst Jahre später, im geeinten Deutschland, gelang es Susanne Schädlich, anzukommen. Aber Geschichte vergeht nicht, sie holt einen immer wieder ein. |
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 20.02.2009 |
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Karl Corino zeigt sich ergriffen von dieser Lektüre. Die Geschichte, die Susanne Schädlich, Tochter des Schriftstellers Hans Joachim Schädlich und der Lektorin Krista Maria Schädlich, in "glasklarem Deutsch" aufgeschrieben hat, die Geschichte ihres IM-Onkels Karlheinz Schädlich, ihrer Familie und eines Lebens in Ost- und in Westdeutschland, erscheint ihm als von schlimmeren Erfahrungen geprägt als das Leben von "normalen" Scheidungskindern. Corino erklärt, dass die Autorin betreffend ihren Onkel, den vermeintlichen Freund, jegliche Beschwichtigung und Beschönigung ablehnt und noch dessen Selbstmord im Dezember 2007 als Aggression begreift. Für Corino ist das Buch allerdings viel mehr als eine subjektive Abrechnung. Durch den Einbezug von Stasi-Jargon und Augenzeugenberichten, meint er, gelingt Schädlich eine Chronik von dokumentarischem wie literarischem Rang. |
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