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Der Autor, Hartmut Berkowsky, ist Diakon der katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus in Burgdorf. |
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Advent – eigentlich wollten wir Kerzen anzünden und Glühwein trinken. Und da verdirbt uns die Kirche diese Stimmung mit dem Evangelium zum ersten Advent, das alles andere ist als gemütlich. Werbemanager würden sagen: „Das ist nicht kundenorientiert.“ Aber Jesus geht es nicht darum, uns nach dem Mund zu reden. |
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Jesus erinnert daran, dass diese Welt nicht ewig existieren wird. Alles wird ein Ende haben. Und dieses Ende beschreibt er in den Bildern der damaligen Zeit. Wir haben heute andere Vorstellungen. Aber eines bleibt: Das Weltende, mein Lebensende, das wird keine Sache sein, die ich so nebenbei erledigen kann. Da geht es ums Ganze. Der erste Advent stellt uns also eine Frage, die zur weihnachtlichen Stimmung nicht passt: Bist du vorbereitet auf Dein Sterben? |
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Trotz Weltuntergangsstimmung gibt Jesus uns die Zusage, dass wir nicht untergehen. Das ist die Hoffnungsbotschaft. Es geht zwar alles auf ein Ende zu, aber nicht vor die Hunde. „Wachet und betet allezeit“, sagt Jesus, „damit Ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.“ Also: Gestaltet Euer Leben so, dass Ihr es jederzeit in die Hände Gottes zurückgeben könnt. Advent ist die Zeit, in der diese christliche Grundhaltung wieder neu eingeübt werden soll. Wir warten nicht nur auf das Kommen Jesu als Kind von Betlehem, wir warten auch auf das Kommen Jesu am Ende unseres Lebens. Der Advent vereint beides. |
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Konkret bedeutet das, dass jeder sein Leben so gestalten sollte, dass er es jederzeit ohne Angst hergeben könnte. Wenn er meint, dass er etwas in seinem Leben ändern muss, dann jetzt und nicht irgendwann. „Wachet und betet“, sagt Jesus, „damit Ihr allem, was geschehen wird, entrinnen könnt.“ |
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Zum Nachlesen Matthäus, Kapitel 24, Vers 37 bis 44. |
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