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Aus den Zuordnungen von Kirchenkreisen der Hannoverschen Landeskirche zu den Kirchenbezirken der Sächsischen Landeskirche in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg entstand Mitte der 70er Jahre, vor allem durch persönliche Begegnungen, die Partnerschaft der Gemeinden des Kirchenbezirks Borna mit dem Kirchenkreis Burgdorf. |
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Der gemeinsame Glaube, gelebt in unterschiedlichen politischen Systemen war das, was die Menschen miteinander verband. Es gab nur wenige Möglichkeiten voneinander zu hören und miteinander zu reden, jede sich bietende Chance zu Begegnungen wurde genutzt. Daraus entstanden persönliche Freundschaften, aber bei Vielen nach Aufhebung der Grenzen auch der Wunsch, weiterhin partnerschaftlich verbunden zu bleiben. Diese Partnerschaft bietet die Chance, den Anderen in Ost oder West verstehen zu lernen, um gegenseitige Vorbehalte abzubauen und miteinander eine Zukunft mit christlichen Werten zu gestalten. |
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Zwischen dem Kirchenbezirksvorstand Borna und dem Kirchenkreisvorstand Burgdorf sind deshalb die jährlichen Treffen seit 1980 auch weiterhin fest vereinbart. |
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Der Kirchenbezirk Borna liegt im südlichen Großraum von Leipzig. Weite Gebiete mit 23 Orten sind bis 1990 dem Braunkohlentagebau zum Opfer gefallen. Das hat die überwiegend dörfliche Landschaft und die Menschen geprägt. In den letzten Jahren entwickelt sich die von Braunkohlenindustrie und -tagebau zerstörte Landschaft wieder hin zu einem Erholungsraum für die Menschen in und um Leipzig. So ist der aus dem Tagebau Cospuden entstandene riesige See, seit 3 Jahren ein beliebtes Erholungs- und Ausflugsziel. |
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In einem nicht durch Kohleabbau zerstörten Teil des Kirchenbezirks liegt der Töpferort Kohren-Salis mit sehr schöner Umgebung. Hier ist im ehemaligen Rüstzeitenheim des Kirchenbezirks die Ev. Heimvolkshochschule im ländlichen Raum entstanden. Neben den Bildungsangeboten und Seminaren der Heimvolkshochschule können auch Gruppen mit eigenem Programm dort aufgenommen werden. |
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Die ehemals 54 Kirchengemeinden des Bezirks Borna sind seit 1999 in 13 Regionen mit 36 Kirchengemeinden zusammengefaßt worden. Es gibt noch 18 Pfarrstellen. Dieser Einschnitt war nötig geworden, da die Sächsische Landeskirche auch Einsparungen vornehmen mußte. Es bedeutet, dass in dem weitläufigen Gebiet des Kirchenbezirks (5o km in jede Richtung) das kirchliche Leben völlig neu organisiert werden muß. |
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Die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Kirchenkreisen sollten weiterhin gepflegt und gefördert werden, damit sich die Menschen kennen und verstehen lernen in ihren jeweils anders geprägten Lebenserfahrungen. |
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Kontakt: Superintendent Matthias Weissmann, Martin-Luther-Platz 4 04552 Borna |
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