include_once ("/var2/www/html/kk-burgdorf/www.kirchenkreis-burgdorf.de/amiscara/cls/cl_RuntimeEngine.php"); ?> $__runtime = new RuntimeEngine(); ?>
|
|
|
|
Zum Sonntag
von Pastor Dr. Michael Emmendörffer
Martin-Luther-Gemeinde
Ehlershausen, Ramlingen, Otze
Kirche lebt durch – Hoffnung
Kennen sie das „Prinzip Hoffnung“? Oder den Ausspruch „nur nicht die Hoffnung aufgeben?“ Gut gemeinter Rat im Alltag, leicht und gerne dem Nächsten zugeraunt nach dem Motto: „Irgendwie geht das Ganze doch weiter.“
In den vergangenen Wochen hat sich mir dieser Ausspruch häufig aufgedrängt angesichts so mancher Tagesnachricht, die zu lesen war.
Weiterhin die Hoffnung haben, die Hoffnung jetzt bloß nicht aufgeben. Dort das Entsetzen und die Auseinandersetzung über Karikaturen, Gegensätze und Widerstände, alte Konflikte, die sich Bahn brechen. Hier der Kollaps der Natur: das Sterben von Vögeln, die Vogelgrippe, die um sich greift, noch belächelt. Die Hoffnung nicht aufgeben, etwas wird sich bewegen, etwas wird sich ändern.
Kirche lebt durch Hoffnung. Ein Motto zur Kirchenvorstandswahl am 26. März, das darauf aufmerksam macht, dass es neben den alltäglichen Antworten von Politikern und Medizinern, von denen, die immer Bescheid wissen, eine Antwort und eine Hoffnungsebene gibt, die so nicht gleich in den Blick gerät.
Die Kirche ist ein Ort, an dem Hoffnung gelebt wird, wo Hoffnung trägt, wo Hoffnung gegeben wird. Menschen der verschiedenen Altersstufen, Berufe und Begabungen – Christen – kommen dort zusammen, um gemeinsam über die Verantwortung des Menschen für die Natur und Schöpfung, um dort über Trennendes und Verbindendes der Kulturen nachzudenken.
Dort, wo anderen der Atem und der Geist ausgegangen ist, dort wo bei anderen die Hoffnung aufgegeben wurde, ist man hier noch lange nicht fertig. Gemeinsam weiß man sich von dem getragen, der die Menschen noch heute durch sein Wort in der Kirche zusammenruft. Die Kirche und die Gemeinden sind der Ort, an dem durch den Glauben der Hoffnung Raum gegeben wird.
|