Kirchliche Bestattung


In der Regel werden Sie von einem Beerdigungsunternehmer durch alle Schritte bis zur Trauerfeier begleitet. Der Unternehmer übernimmt in Ihrem Auftrag auch alle notwendigen Vorgespräche. Auch hier sollte ein endgültiger Termin erst in einem Gespräch mit dem Pfarramt festgelegt werden. Das zuständige Pfarramt vereinbart mit Ihnen einen Trauerbesuch. Dem Vertreter des Pfarramtes liegt daran, dass hierzu möglichst alle engeren Angehörigen versammelt sind und viel Zeit - zum Beispiel ein ganzer Abend - zur Verfügung steht. Es geht nicht nur um Klärung von Abläufen und Lebensläufen, sondern vor allem um ein seelsorgerliches Gespräch, das Ihnen bei den ersten Schritten auf einem schweren Weg Hilfe und Orientierung geben soll. Vorbereitend können Sie über Liedwünsche und ein Wort aus der Bibel nachdenken, das im Mittelpunkt der Feier stehen sollte. Aber die Pastorin oder der Pastor wird Sie hier gerne am Ende des Gespräches persönlich beraten.

Möglicherweise möchten auch andere Redner, Vertreter von Vereinen und Verbänden oder Musikgruppen, aktiv an der Gestaltung der Feier teilnehmen. Soweit Sie davon erfahren, bitten Sie die Betreffenden, sich zu einer Koordinierung mit der Pastorin oder dem Pastor zu verständigen.

Bitte machen Sie in allen Fragen, die Sie beschäftigen oder belasten, von der Möglichkeit Gebrauch, das direkte Gespräch mit der Pastorin oder dem Pastor zu suchen. Die sind für Sie da!

In der Regel werden nur Mitglieder der Kirche auch kirchlich bestattet. Wenn ein Verstorbener nicht Mitglied der Kirche war, aber die nächsten Angehörigen Mitglieder der Gemeinde sind, kann eine kirchliche Trauerfeier gehalten werden. Dies ist aber eine seelsorgerliche Einzelentscheidung der zuständigen Pastorin, bzw. des Pastors.

Im Falle einer Trauerfeier ohne Erdbestattung ist die Pastorin oder der Pastor gerne bereit, Sie bei der folgenden Urnenbeisetzung zu begleiten. Hierzu ist eine Terminabsprache zwischen Ihnen, dem Bestatter und dem Pfarramt erforderlich.